Jeder denkt von Zeit zu Zeit über wichtige Lebensfragen nach: Was ist das Richtige? Woran kann ich glauben und worauf kann ich hoffen? Im Philosophischen Café geht es um diese Fragen. Nicht um eine fertige Antwort zu bekommen, sondern um gemeinsam nachzudenken und zu lernen. An diesem Abend geben wir eine Einführung in das Denken über Menschen und Raum.
Raum: Wahrnehmung und Fakten
Die Philosophie des Menschen und des Raums geht einerseits davon aus, dass der Raum als solcher keine Bedeutung hat, sondern durch alle möglichen räumlichen Praktiken und Beziehungen zu anderen Dingen eine Bedeutung erhält, die wir alle auf unsere eigene subjektive Weise erfahren, leben und leben. Man könnte sagen, das ist die "weiche" Seite unseres Verständnisses von Raum. Andererseits haben der Raum und unsere räumlichen Praktiken auch eine (harte) materielle Seite, die fast für sich selbst zu sprechen scheint. Innerhalb dieser Seite gelangen die Menschen im Laufe der Zeit zu gelebten und materiellen Praktiken.
Leiter Jan Vorstenbosch
Jan Vorstenbosch gibt eine Einführung in die Frage, wie der Mensch gleichsam in seine durch Raum und Zeit definierte Lebenswelt "geworfen" wird. Jan ist Ethiker und Universitätsdozent im Ruhestand. Sein Spezialgebiet ist die angewandte Ethik mit einem breiten Interesse an Sportethik, Menschenrechten und Ethik im Allgemeinen. Außerdem liefert er regelmäßig die dringend benötigte ethische Reflexion über die täglichen Nachrichten in verschiedenen Medien.